Freiwillig im Einsatz – Engagement, das verbindet
Die RZSO Sarganserland bietet ihren Angehörigen des Zivilschutzes (AdZS) die Möglichkeit, an drei Terminen pro Jahr freiwillige Zusatz- oder Ersatzdiensttage zu leisten. Letzte Woche fand bereits der erste dieser Einsätze statt – und einmal mehr wurde deutlich, wie wertvoll dieses Engagement ist.
Während drei intensiven Tagen wurden zahlreiche fachbereichsübergreifende Arbeiten erledigt. Dabei stand nicht nur die Einsatzbereitschaft im Fokus, sondern auch Teamarbeit, Verantwortung und praktisches Anpacken.
Das wurde geleistet:
- Interne und externe Materialtransporte (Zusammenführung von Material, Transporte zu externen Prüfstellen)
- Herstellung von Pfählen für den Bodenbau im Leitungsbau der FU
- Kontrolle und Instandstellung der Bekleidung
- Sichtung und Sortierung des Leitungsbaumaterials der FU
Doch wie erleben die AdZS diese freiwilligen Einsätze selbst? Wir haben bei Sdt. Dario Weber nachgefragt, der schon mehrfach mit dabei war.
Kannst du dich kurz vorstellen und deine Rolle im Zivilschutz beschreiben?
Mein Name ist Dario Weber, ich komme aus der Stadt St. Gallen und bin im Zivilschutz als Pionier in der RZSO Sarganserland eingeteilt. In dieser Funktion übernehme ich vor allem praktische und handwerkliche Aufgaben und unterstütze bei verschiedenen Einsätzen und Arbeiten.
Wie bist du dazu gekommen, freiwillige Diensttage in der RZSO zu leisten?
Darauf aufmerksam geworden bin ich durch das Führungsteam der RZSO Sarganserland, das uns Zivilschutzangehörige bei Einsätzen immer wieder darauf hinweist, dass es die Möglichkeit gibt, freiwillige Diensttage zu leisten. Zusätzlich werden diese Einsätze auch auf der Webseite aufgeschaltet und dort entsprechend kommuniziert.
Was hat dich persönlich motiviert, dich freiwillig zu engagieren?
Mich motiviert vor allem das starke Team und die gute Zusammenarbeit in der RZSO. Die Atmosphäre und der Zusammenhalt sind sehr gut, und man kann immer wieder Neues lernen, besonders auch im handwerklichen Bereich. Es ist eine gute Abwechslung zum Alltag, ich schätze die Gespräche mit meinen Kollegen, das engagierte Führungsteam – und auch das Essen hier ist immer sehr gut.
Welche Aufgaben übernimmst du im Freiwilligendienst konkret?
Wir übernehmen vor allem logistische und praktische Aufgaben. Dazu gehört, Material aus Einsätzen entgegenzunehmen, zu kontrollieren, zu zählen und wieder korrekt einzulagern. Ausserdem bereiten wir Material für zukünftige Einsätze vor, zum Beispiel Ausrüstung für Pionieraufgaben oder auch gesundheitliches Material, damit alles für kommende Einsätze bereitsteht.
Welche Erwartungen hattest du am Anfang und haben sie sich erfüllt?
Meine Erwartungen waren, eine produktive und gute Zeit zu haben, Neues zu lernen und das Team besser kennenzulernen. Gleichzeitig wollte ich meine Kenntnisse im Pionierbereich weiter vertiefen und meinen Beitrag zur Arbeit der regionalen Zivilschutzorganisation leisten, damit sie auch in Zukunft Einsätze zuverlässig erfüllen kann. Diese Erwartungen haben sich auf jeden Fall erfüllt.
Fazit:
Die freiwilligen Diensttage zeigen eindrücklich, wie wichtig Engagement, Teamgeist und Eigeninitiative im Zivilschutz sind. Ein Einsatz, der nicht nur die Organisation stärkt – sondern auch jeden Einzelnen.
Wir bedanken uns herzlich bei den Teilnehmenden.

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